“Ich hätte mir niemals erträumt, dass eine Kamera meinen beruflichen Werdegang derart verändern würde”

gibt Dokumentar-Fotografin Leysis Quesada zu. Sie verspürte zwar schon immer den Drang, sich künstlerisch zu verwirklichen, setzte dies aber erst 1999 in die Tat um als sie die Fotografie vom Hobby zum Beruf machte. Dabei sind es die zufälligen Momente, die Leysis am liebsten mit ihrer Kamera einfängt. Momente, die für sich sprechen und die unterschiedlichsten Gefühle und Konflikte offenbaren. Momente, die bildlich komplex und voller psychologischer Fülle sind.
Als Havana Club sie einlud, an dem Projekt “Meet our People” zu arbeiten war Leysis sofort in ihrem Element und zögerte nicht, diese Herausforderung anzunehmen: “Bei diesem Projekt mitzuwirken war eine großartige Erfahrung, die es mir erlaubt hat, mich mit den Menschen, die hinter dem Rum stehen, sowohl auf professioneller als auch auf persönlicher Ebene zu identifizieren. Der ständige Kontakt mit ihnen hat mir einen direkten Zugang zu ihren Überzeugungen, Leidenschaften und Traditionen gegeben, welche ich bestmöglich versucht habe mit meiner Kamera einzufangen. Am wichtigsten aber ist, dass ich komplett frei und ohne jeglichen Zwang arbeiten durfte und so meinem persönlichen Stil treu bleiben konnte.”

Der Fotograf Jon Golden vom Maine Photographic Workshop gab mir eine Nikon FM2 und das war der Beginn meiner Leidenschaft.
Kuba, seine Menschen und Geschichten sind eine wichtige Inspiration für meine Arbeit.
Für mich ist es sehr wichtig Situationen, die spontan entstehen, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Ein Teil von Havana People sein zu dürfen hat mich geehrt und an interessante Orte geführt.